Mein Reihenzähler von Sirka und die Erfahrungen damit!

Ich habe von meiner Lieblings-Zubehör-und-Woll-Dealerin Kosima Krüger und ihrem Online-Shop „Country-Creativ“ (zu finden unter http://country-creativ.de) einen Sirka-Reihenzähler zum Testen und Ausprobieren bekommen und ich bin von dem Reihenzähler nach 14 Tagen wirklich begeistert! Aber der Reihe nach.

Der Reihenzähler und eine passende Dose zur Aufbewahrung kamen als Überraschung hier an. Vielen Dank nochmals dafür liebe Kosima. Bis dahin habe ich immer mit einer App auf meinem Smartphone die Reihen gezählt und war damit seht zufrieden. Daher hätte ich mir diesen Reihenzähler normalerweise auch nicht gekauft…

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Auf dem Foto ist der Reihenzähler noch originalverpackt und die Dose kam ohne Verpackung. Zuerst dachte ich, wofür eine separate Dose, aber später habe ich festgestellt, dass diese Dose (welche man extra kaufen muss) wirklich Sinn macht. Da nur eine englische Kurzanleitung beiliegt habe ich mir dann englische Videos und ausführliche deutsche Anleitungen angesehen. Es klingt am Anfang furchtbar kompliziert. Ist es aber dann gar nicht, doch dazu später mehr.

Dieser Reihenzähler ist für Projekte konzipiert, bei dem bestimmte Reihen in bestimmten Abständen immer wiederholt werden müssen. Er besteht aus stabilem Kunststoff. Vorne und hinten ist er weiß, dazwischen sind drei bewegliche Scheiben aus Kunststoff. Weiter unten ist noch Bild von der Seite, auf dem die drei einzelnen Scheiben gut zu erkennen sind. Oben ist eine Öse mit der man sich den Reihenzähler um den Hals hängen kann oder in der Dose einhängen kann. Auf dem folgenden Foto kann man die Mulde oben in der Dose gut erkennen. Damit „hängt“ er auch für einen sicheren Transport fest und gut in der Aufbewahrungsdose. Zu der Dose gehört noch ein Deckel und ein breites schwarzes Gummiband, mit welchem die Dose sicher verschlossen werden kann. Insgesamt erinnert es an eine Taschenuhr, was sicherlich auch beabsichtigt ist.

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Die drei farbigen Scheiben sind nicht sehr schwergängig, aber trotzdem nicht so leicht, dass sie z.B. bei einem Transport verrutschen. Zusätzlich haben die Zeiger kleine Erhebungen an der Unterseite, welche in die Kerben auf der weißen Oberseite einrasten. Dadurch sitzt es zusätzlich fest. Zuerst dachte ich wie gesagt, es sei überflüssig, aber nachdem ich das Strickzeug und den Reihenzähler einmal transportiert habe, war ich echt überzeugt, dann es ist nichts verstellt oder verrutscht. Ich hatte mir zur Sicherheit zusätzlich aufgeschrieben wie weiter zu stricken war, wurde dann aber gar nicht benötigt.

Mit Hilfe der drei Scheiben kann man Wiederholungen einstellen. Hier mal ein Bild von der Seite.

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Aktuell stricke ich an einer neuen Jacke für den frechverlag. Diese wird ebenfalls ein Bestandteil des Buches sein, für das ich bereits das Titelmodell stricken durfte. Davon erzähle ich aber in einem separaten Blogbeitrag.

Die Jacke wird von unten nach oben gestrickt und hat so eine Art Fledermausärmel. Dabei müssen in bestimmten Abständen immer wieder Maschen zugenommen werden. Aktuell muss ich 6 mal in jeder Sechsten Reihe je am Anfang und am Ende der Reihe Maschen zunehmen. Dafür habe ich den Sirka-Zähler so eingestellt wie auf dem Foto zu sehen. Die gelbe Krone für die Reihenanzahl auf „6“ und die graue Krone für die Anzahl der Wiederholungen auch auf „6“. Da die beiden übereinander liegen kann man dies auf dem Bild nicht so gut erkennen, aber auf der seitlichen Aufnahme oben ist es gut zu sehen.

Der gelbe  Zeiger zählt die gestrickten Reihen. Nach jedem Wenden wandert er ein Kästchen weiter. Immer wenn der gelbe Zeiger an der gelben Markierung angekommen ist, nehme ich Maschen zu und setze den grauen Zeiger ein Position weiter. Der gelbe Zeiger wird dann wieder nach oben auf die Zahl „36“ also hier quasi „0“ gestellt. Wenn sowohl der gelbe als auch der graue Zeiger auf ihren Markierungen bei der „6“ angekommen sind, bin ich mit diesem Teil der Anleitung fertig und kann den Zähler für den nächsten Teil der Anleitung vorbereiten.

Zwischendurch habe ich mal zwei oder drei Tage nicht gestrickt und musste mich nicht wieder kompliziert eindenken, sondern konnte gleich wieder losststricken.  Wirklich toll!

Der Zähler kann Wiederholungen bis 36 Stück und in drei verschiedenen Ebenen darstellen. Dass macht ihn für komplizierte oder umfangreiche Anleitungen super verwenden und mit der zusätzlich erhältlichen Dose ist der Zähler auch reisetauglich. Für den, der es jetzt gleich selber ausprobieren möchte, hier die Links direkt zu den Artikeln im Online-Shop:

Sirka-Zähler:  http://country-creativ.de/Strick-Häkelzubehör/Reihenzähler/Sirka®-Counter::2874.html

Dose zur Aufbewahrung:   http://country-creativ.de/Strick-Häkelzubehör/Reihenzähler/Sirka™-Counter-Bento-Box::2876.html

Für diejenigen, welche die Variante des um den Hals hängen´s bevorzugen, gibt es  auch eine Version in der die Zahlen „andersherum“ aufgedruckt sind, so das man lesen kann , ohne den Zähler immer kompliziert umdrehen zu müssen. Diesen findet ihr unter diesem Link:   http://country-creativ.de/Strick-Häkelzubehör/Reihenzähler/Sirka®-Counter-LP::2875.html

Hoffe auf zahlreiche Kommentare und beantworte auch gerne Fragen zu dem Zähler und nun ran an die Nadeln.

Torsten

Der erste Auftrag vom frechverlag

Es tut mir leid, dass es hier in den letzten Wochen sehr ruhig war, aber es gab private Ereignisse, welche mich zwischenzeitlich aus der Bahn geworfen haben. Nun ist alles wieder fast gut und ich gelobe Besserung und häufigere Meldung, versprochen!

Heute darf ich Euch endlich etwas zeigen, was ich schon vor längerer Zeit gestrickt habe. Meine erste richtige Auftragsarbeit für einen Verlag. Im letzten Jahr gab es einen Aufruf bei Facebook in dem Leute gesucht wurden, die Lust hätten etwas für den frechverlag gegen Bezahlung zu stricken. Man sollte Bilder seiner Arbeiten und die Kontaktdaten per E-Mail an den erlag schicken. Da habe ich nicht lange überlegt und mich gemeldet. Zuerst war ich skeptisch, aber dann kam wirklich ein Auftrag Anfang des Jahres. Es handelte sich um einen Poncho im Oversized-Look aus Wolle von Lana Grossa. So sah einTeil auf den Nadeln aus.

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Gestrickt wurde überwiegend im Webmuster mit dicken Nadeln so das schnell ein Erfolg zu sehen war. Und was soll ich sagen, mein Werk hat es sogar auf die Titelseite des Buches geschafft. 6415

Ich bin sehr stolz. Das Buch erscheint erst im September, aber wer mag, kann es über den Link direkt beim Verlag versandkostenfrei vorbestellen. Hier der Link:

https://www.topp-kreativ.de/oversize-fashion-6415.html?listtype=search&searchparam=6415

Ich habe es natürlich schon vorbestellt! Aktuell stricke ich noch weitere Projekte für das Buch, dazu darf ich aber noch nichts verraten 🙂